Islamische Gottesvorstellung

Nach islamischer Betrachtungsweise sucht sich Gott sein irdisches Volk (Die Frau die er liebt) aus (Israel, Jakob), bildet sich ein weiteres Volk aus den Nationen und Israel (Die Braut die er liebt), dass sein Bürgerrecht im Himmel hat (Christen), spielt dem Einen dann nur die Kreuzigung und dem Anderen den Messias vor und hat zussamengefasst seine beiden Völker listig um ihr Heil betrogen - des Spaßes wegen? Einer solchen Gottesvorstellung folgen Muslime - sie vertrauen einem angeblichen "Gott" der die Menschen betrügt. Das nennt sich zusammengefasst vollkommene Gotteslästerung und Auflehnung gegen den wahren Gott Abrahams YHWH. Allāh hat vergessen vor der Begründung des Islams die Bibel zu lesen.

Die Aufteilung der Welt nach islamischem Verständnis

Nach dem islamischen Verständnis wird die gesamte Welt in zwei Zonen aufgeteilt. Beide Zonen habe jeweils einen entsprechenden Namen und eine eindeutige Bezeichnung. Die Zonen verfügen jeweils über etwaige Regularien bezüglich zur Ummāh (Gemeinde der Muslime) sowie zu den Kuffār, den Ungläubigen nach islamischer Sichtweise.

dār al-Islām - Haus des Islams

Der islamische Rechtsbegriff dār al-Islām (arabisch دار الإسلام, DMG dār al-islām‚ Haus des Islams, Gebiet des Islams) bezeichnet alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft. Die Bewohner des Dār al-Islāms sind entweder Muslime oder Dhimmis, Schutzbefohlene minderen Rechts.
 
Die islamische Doktrin verlangt, dass „das Haus des Islam“ ständig erweitert wird. Es liegt nicht an den Menschen, sondern Allah kämpft durch seine Gläubigen (Sure 8:10.12.17). Immer mehr Länder werden der „Scharia“ unterworfen, damit die Essenz und die Macht Allāhs anerkannt werde. Es steht geschrieben: Allah ist der mächtige und einzige "Gott". Mohammed behauptet, dass „der Islam immer überlegen ist, es gibt nichts Höheres als den Islam“. Dieser Anspruch zeigt sich im Gebetsruf des Muezzins, dessen Stimme lauter sein muss als Kirchenglocken; Das gleiche Konzept verbindet sich mit der Architektur, bei der eine Moschee das höhere Minarett haben muss, wenn sie neben einer Kirche wie der Geburtskirche in Bethlehem oder der Grabeskirche in Jerusalem liegt.
 
Der Koran sagt, dass diejenigen gewinnen werden, die auf der Seite Allāhs sind (Sure 5:56). Eines Tages, so sagt die islamische Doktrin, wird die ganze Welt „Dar al-Islam“, das „Haus des Islam“ sein. Das Leben der gesamten Menschheit wird von der Scharia beherrscht, auch wenn nicht alle Muslime sind. Das "Königreich" Allāh identifiziert sich mit der politischen Expansion des Islam und der Umsetzung der Scharia. Sobald ein Territorium islamisch wird, kann es nicht entislamisiert werden. Nach diesem Prinzip sind Orte wie Spanien, der Balkan oder Israel immer noch islamisch oder Waqf. Die Pflicht der islamischen Armeen (Die gesamte muslimische Gemeinde) besteht darin, die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.

dār al-Harb - Haus des Krieges

Der arabische Begriff dār al-Harb دار الحرب dār al-harb, DMG dāru l-ḥarb heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges“ oder „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle Gebiete der Welt, in denen der Islam nicht Staatsreligion ist, die kein Dār-al-ahd („Gebiet des Vertrages“, „Gebiet des Übereinkommens“) sind. Die Bewohner der Dār al-Harb sind die Ḥarbīs, für die eigene rechtliche Bestimmungen gelten. Weitestgehend mit gleicher Bedeutung wie Dār al-Harb wird auch der Begriff Dār al-Kufr (دار الكفر), wörtlich „Gebiet des Unglaubens“ gebraucht. Nichtmuslime aus dem Dār al-Ḥarb müssen einen zeitweiligen Schutzvertrag (Aman) abschließen, wenn sie den Dār al-Islām betreten wollen, da sie sonst als so genannte Ḥarbīs keine Rechte hätten, nicht einmal das Recht auf Leben.
 
Kriegszüge gegen die Dār al-Harb werden aus traditioneller Sicht des Islam nicht als Kriege betrachtet und deshalb auch nicht als solche bezeichnet, sondern als „Öffnungen“ (فتوحات Futuhat). Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salām („Frieden“) mit der Dār al-Harb geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“). Kriege gegen die Dār al-Harb werden traditionell als Dschihad bezeichnet.
 
Wer den Dschihad betreibt, wird als Mudschahed (مجاهد), pl. Mudschahidun (مجاهدون), bzw. im Genitiv und Akkusativ Mudschahidin (مجاهدين) bezeichnet. Der Dschihad ist keine Pflicht des individuellen Muslims, sondern Pflicht für die Gesamtheit der Muslime (fard kifâya). Wer während des Dschihad getötet wird, geht als Schahid (شهيد), wörtlich übersetzt „Zeuge“, „Märtyrer“ unmittelbar in den Himmel ein, wo er von den so genannten Paradiesjungfrauen (Huri) und anderen Freuden umgeben ist. Nach ursprünglicher Auffassung ist es einem Muslim verboten, in der Dār al-Harb zu leben, und er muss, wenn es ihm irgend möglich ist, von dort in die Dar al-Islam auswandern (Hidschra, wie einst der Prophet Mohammed aus Mekka, bevor es islamisch war, nach Medina auswanderte).
 
In späterer Zeit wurden Begriffe wie Dar as-Sulh („Gebiet mit Friedensvertrag“) und gleichbedeutend Dar al-'Ahd geschaffen. Sie bezeichneten Gebiete, die einen Vertrag mit der Dar al-Islam geschlossen hatten und tributpflichtig waren. Aus diesen Gebieten mussten Muslime auch nicht zwingend auswandern. Nach der britischen Eroberung Indiens erklärten Religionsgelehrte wie Sayyid Ahmad Khan, dass jedes Land, in dem die Muslime ihre Religion praktizieren dürfen, als Dar al-Aman („Gebiet mit Sicherheitsgarantie“) zu betrachten sei, womit die Pflicht zu Dschihad oder Auswanderung entfalle. In diesem Sinne betrachteten nach der Teilung Indiens 1947 viele Muslime Indien als Dar al-Aman. Viele indische Muslime blieben aber der traditionellen Auffassung treu und wanderten nach Pakistan aus (Muhadschirun).
 
Jede mögliche Freundschaft zwischen Muslimen und Heiden sollte ausgeschlossen werden (Sure 3:118; 4:89-90; 4:144-145). Mohammed wendet sich mit diesen Worten an seine Anhänger: „O ihr Gläubigen, nehmt die Juden und die Christen nicht zu Verbündeten. Sie sind [tatsächlich] Verbündete voneinander. Und wer auch immer unter euch ein Verbündeter ist, der ist in der Tat [einer] von ihnen. Wahrlich, Allāh leitet die Menschen, die Unrecht tun, nicht.“ (Sure 5:51). Mit anderen Worten, ein Muslim, der mit den Heiden befreundet ist oder irgendwelche Freundschaftsgeschäfte mit den Heiden macht, wird automatisch aus der muslimischen Gemeinschaft ausgeschlossen.
 
Es besteht jedoch nach islamischer Theologie eine Chance, daraus herauszukommen: Wenn der nicht-muslimische Feind zu stark ist, um ihn zu besiegen, oder wenn die Muslime in der Unterzahl sind, dann ist ein Waffenstillstand möglich (Sure 3:28; 8:15-16) - Taqīya. In der Biographie von Mohammed finden wir einen ähnlichen Fall. 628 n. Chr. wollte er als Pilger in seine Heimatstadt Mekka zurückkehren. Die Quraisch-Stämme waren die dominierende Kraft in der Stadt und er hatte keine Chance, gegen sie zu gewinnen. So unterzeichnete Mohammed mit ihnen einen Waffenstillstand, der den Quraisch-Stamm dazu brachte, ihre Wachsamkeit zu verlieren. 630 n. Chr. marschierte mit 10000 Soldaten in Mekka ein und verübte ein Blutvergießen. Sowohl die Massaker als auch die Verletzung eines früheren Abkommens sind in der islamischen Rechtsprechung gerechtfertigt, wenn es um die Verteidigung der Ehre Allahs geht. Yasser Arafat begründete die Oslo-Abkommen vor seinen muslimischen Unterstützern wiederholt damit, dass er sie als respektvoll bezeichnete wie den „Vertrag von Hudaybiyya“, der 628 von Mohammed unterzeichnet und zwei Jahre später böswillig gegen die Quraisch gebrochen wurde.

Das Massaker bei den Quraisch

Die Schlacht gegen die Banu Quraisch.
 
Und Er ließ diejenigen von den Leuten der Schrift, die ihnen beigestanden hatten, aus ihren Burgen heruntersteigen. Und Er jagte in ihre Herzen Schrecken; eine Gruppe (von ihnen) habt ihr getötet und eine Gruppe gefangengenommen (Versklavt, Rechte Hand).
Sure 33:36
 
Dann befahl der Gesandte Allāhs, Gräben zu graben, damit sie in die Erde gegraben wurden, und sie wurden an ihren Schultern gefesselt und enthauptet. Es waren zwischen siebenhundert und achthundert. Die Kinder, die noch nicht die Pubertät erreicht hatten, und die Frauen wurden gefangen genommen und ihr Reichtum beschlagnahmt.
Tafsir Ibn Kathir
 
Ich sah Allāhs Gesandten am Tag der Eroberung von Mekka auf seinem Kamel die Sure-al-Fatiha rezitieren.
Sahih al-Bukhari 5034; 4:57:66
 
Als Allāhs Gesandter am Tag (der Schlacht) von Al-Khandaq (d. h. Graben) zurückkehrte, legte er seine Arme nieder und nahm ein Bad. Dann kam Gabriel (Erzengel), dessen Kopf mit Staub bedeckt war, zu ihm und sagte: "Du hast deine Arme niedergelegt! Bei Allāh, ich habe meine Arme noch nicht niedergelegt." Allāhs Gesandter sagte: "Wohin (jetzt gehen)?" Gabriel sagte: "Hier entlang", und deutete auf den Stamm der Bani Quraisch. Also ging der Gesandte Allāhs zu ihnen hinaus.
Sahih al-Bukhari 2813; 4:52:68
 
Inhalte folgen ...